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	<title>Personalberatung in Bulgarien</title>
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	<description>News zu Personal, Wirtschaft und Politik in Bulgarien auf deutsch</description>
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		<title>Unternehmen expandieren nach Bulgarien</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon eine Tendenz geworden, dass Top-Unternehmen immer mehr nach Osten expandieren. EU-weit bietet Bulgarien die günstigsten Steuerbedingungen für Investoren an. In Bulgarien gilt ein Einheitssteuersatz für Einkommens- und Körperschaftssteuer von 10 % – Rekordwert in der EU. Doppelbesteuerungsabkommen mit 61 Staaten sowie weitere steuerliche Erleichterungen und Investitionsanreize machen den Standort Bulgarien für internationale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon eine Tendenz geworden, dass Top-Unternehmen immer mehr nach Osten expandieren. <strong>EU-weit bietet Bulgarien die günstigsten Steuerbedingungen für Investoren</strong> an. In Bulgarien gilt ein Einheitssteuersatz für Einkommens- und Körperschaftssteuer von 10 % – Rekordwert in der EU. Doppelbesteuerungsabkommen mit 61 Staaten sowie weitere steuerliche Erleichterungen und Investitionsanreize machen den Standort Bulgarien für internationale Unternehmen überaus attraktiv.</p>
<p>Vor kurz kam eine spannende Nachricht aus Asien: Chinas Autobauer sind in Europa auf dem Vormarsch. Als erster Hersteller hat das Unternehmen <strong>Great Wall</strong> ein Werk in Bulgarien eröffnet. Die nahe der nordbulgarischen Stadt Lowetsch gelegene Fabrik wurde am Dienstag von Bulgariens Regierungschef Boiko Borissov eingeweiht. Das Interesse des Unternehmens an Bulgarien wurde nicht nur durch die niedrigen Löhne und niedrigen Steuern erklärt, sondern auch durch die hochqualifizierten Fachkräfte und die gut ausgebildeten Arbeiter. Dabei soll die Zahl der Mitarbeiter von 120 auf 2000 steigen. In drei bis fünf Jahren wird das Unternehmen eine ganze Reihe von Modellen in Lowetsch produzieren und diese dann in alle europäischen Länder verkaufen.</p>
<div id="attachment_642" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2012/05/Wirtschaftswachstum-bulgarien-2013.jpeg.jpg"><img class="size-medium wp-image-642" title="Wirtschaftswachstum-bulgarien-2013.jpeg" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2012/05/Wirtschaftswachstum-bulgarien-2013.jpeg-300x225.jpg" alt="Das Wirtschaftswachstum in Bulgarien ist deutlich über dem EU-Durchschnitt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Wirtschaftswachstum in Bulgarien ist deutlich über dem EU-Durchschnitt</p></div>
<p>Auch für erneuerbare Energie ist Bulgarien einer der attraktivsten Standorte Europas. Hervorragende klimatische und geografische Voraussetzungen, günstige gesetzliche Rahmenbedingungen sowie das verbindliche Ziel, der Anteil der erneuerbaren Energien am bulgarischen Energiemix auf 16% in 2020 zu erhöhen, locken zurzeit ausländische Investitionen in Milliardenhöhe nach Bulgarien.</p>
<p>Der Markt ist dynamisch, die rechtlichen Grundlagen solide und die Währung langfristig stabil. Gleichzeitig bietet Bulgarien noch große, ungenutzte Ressourcen und Möglichkeiten, behauptete in einer Äußerung Sebastian Noethlichs, Geschäftsführer von N-Vision Energy. Seine Meinung wurde vom norwegischen Konzern Renewable Energy Corporation (REC) geteilt und in den letzten Tagen wurden Projektverträgen zum Bau von fünf <strong>Solarkraftwerken</strong> in Bulgarien mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt unterzeichnet. In Bulgarien sind Energiekonzerne zur Abnahme vom Strom aus erneuerbaren Energien zu festen Preisen verpflichtet. Diese werden durch die staatliche Regulierungskommission für Energie und Wasser (DKER) festgesetzt. Die neue <strong>Photovoltaik-Anlage</strong> wird eine Vergütung von 0,23 Euro pro Kilowattstunde im Rahmen eines 20 jährigen Vertrags erhalten.</p>
<p>Am Mittwoch, den 03.05.2012, wurde auch bekannt, dass die <strong>Österreichische Post</strong> 26 Prozent am bulgarischen Unternehmen <strong>M&amp;BM Express</strong> übernimmt, mit Option auf schrittweise Ausweitung der Beteiligung auf bis zu 76 Prozent. Das 2005 gegründete Unternehmen M&amp;BM Express hat laut Unternehmensangaben im Jahr 2011 mit rund 2.500 Mitarbeitern 75 Mio. Sendungen zugestellt. M&amp;BM Express ist laut Österreichischer Post außerdem Marktführer im Bereich Hybrid Mail. Der bulgarische Briefmarkt ist seit 2011 vollständig liberalisiert.</p>
<p>Die große Anzahl ausländischer Unternehmen, die sich in den letzten Jahren in Bulgarien niedergelassen haben, beweist die hohe Attraktivität des Landes als internationaler Investitionsstandort. Auch die Statistik zeigt, dass Bulgarien ein Standort mit Zukunft ist und bleibt.</p>
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		<title>Geschäftsklima in Bulgarien 2012 aus der Sicht deutscher Investoren</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 06:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der 2012-Umfrage der Bulgarisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer zum Geschäftsklima in Bulgarien sind da. Die Auswertung der regelmäßig durchgeführte Umfrage, an der in diesem Jahr 84 Unternehmen beteiligt waren, beinhaltet sowohl Daten für 2011 als auch Prognosen für 2012. An der Umfrage haben deutsche Investoren und bulgarische Unternehmen, die mit Deutschland handeln, teilgenommen. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der 2012-Umfrage der <strong>Bulgarisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer</strong> zum Geschäftsklima in Bulgarien sind da. Die Auswertung der regelmäßig durchgeführte Umfrage, an der in diesem Jahr 84 Unternehmen beteiligt waren, beinhaltet sowohl Daten für 2011 als auch Prognosen für 2012. An der Umfrage haben deutsche Investoren und bulgarische Unternehmen, die mit Deutschland handeln, teilgenommen. Man hat für eine Vielfalt an Umfrageteilnehmern gesorgt: Große, mittlere und kleine Unternehmen aus jeglichen Wirtschaftsbereichen haben ihren Geschäftserwartungen für Jahr 2012 im Rahmen der AHK-Umfrage Ausdruck gegeben.</p>
<p>Im Allgemeinen können die Ergebnisse der Umfrage als eher negativ bezeichnet werden. Fast die Hälfte bezeichnet die Wirtschaftslage als befriedigend und nur 12% der Unternehmen sind mit dem Status quo zufrieden. Erst 23% der Befragten rechnen jedoch mit einer Verbesserung der Situation im Jahr 2012. In negativer Richtung bewegen sich darüber hinaus die Investitionseindrücke der Investoren: Über ein Drittel (35%) der Unternehmen in Bulgarien geben an, dass sie den Schritt, in Bulgarien zu investieren, bereuen. Vor einem Jahr lag der Anteil der Unternehmen, die ihr Engagement in Bulgarien bereuten, bei 21,5% und zwei Jahre früher – erst 7%. Vor zwei Jahren haben 93% der Befragten mitgeteilt, dass kein anderer Ort außer Bulgarien für ihre Investitionen in Frage käme.</p>
<p>Worüber beschweren sich die Investoren? Die größte Unzufriedenheit, so die Ergebnisse der Umfrage, resultiert aus weiterhin nicht gelösten Problemen, die ihr Geschäft stören. Dazu zählen die nicht genügend effektive öffentliche Verwaltung, Bürokratie, schwache Rechtssicherheit, Intransparenz bei der Vergabe öffentlicher Projekte und der erfolglose Kampf gegen Korruption. Die Bewertung dieser Faktoren bleibt seit 2005 praktisch unverändert.</p>
<p>Relativ unzufrieden sind die Investoren mit der <strong>Zahlungsmoral</strong>, der <strong>Qualifikation der Arbeitnehmer</strong>, der öffentlichen Infrastruktur sowie mit dem <strong>Gesundheits&#8211; und Bildungssystem in Bulgarien</strong>. Trotz einzelner Verbesserungen in diesen Bereichen sind die Investoren weiterhin von der gegenwärtigen Situation enttäuscht. Erstaunlicherweise wird das Steuersystem, auf das die Regierung besonders stolz ist, sehr niedrig bewertet: Erst 1% der Unternehmen bezeichnet es als ausgezeichnet.</p>
<p>Nicht alles ist aber so düster, wie es scheint. Eine Dose Optimismus findet man in den Umfrageergebnissen schon. Mehr als die Hälfte der Befragten sind positiv bezüglich der Entwicklung ihres eigenen Geschäfts in diesem Jahr: 59% rechnen mit einer Umsatzerhöhung, während 11% eine Senkung prognostizieren. Eine weitere gute Nachricht bezieht sich auf die Arbeitnehmer. Nur 15% der Firmen haben vor Personal abzubauen, 39% beabsichtigen ihre Mitarbeiterzahl in diesem Jahr sogar zu erhöhen. Auch im Bereich Export verzeichnet man positive Entwicklung: Der Warenverkehr zwischen Bulgarien und Deutschland ist im letzten Jahr um 14% im Vergleich zu 2010 gestiegen. Seinen höchsten Wert bis jetzt verzeichnete man im Jahr 2008. Der Export Bulgariens nach Deutschland ist auch wesentlich gestiegen. In den letzten 10 Jahren hat er sich verdreifacht und beträgt zur Zeit 2,1 Milliarden Euro. Einen Anstieg beobachtet man auch bei den Einfuhren aus Deutschland, die um 8,5% im Vergleich zu 2010 zugelegt sind.</p>
<h2>Wir unterstützen Sie in Bulgarien</h2>
<p>Sie möchten mehr erfahren, wie Ihnen die <strong>Personalberatung Balkaninvest.eu</strong> bei Fragen rund um das Thema Personal weiterhelfen kann? Wie die Umfrage zeigt, sehen sich viele deutsche Investoren bei der Suche nach qualifiziertem Personal mit Schwierigkeiten konfrontiert. Hier ein Überblick über unsere <a title="Serviceleistungen für Unternehmen in Bulgarien" href="http://www.balkaninvest.eu/fuer-unternehmen/service/">Serviceleistungen für Unternehmen in Bulgarien</a>. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.</p>
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		<title>Kluft zwischen Bildung und Business in Bulgarien</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 20. März 2012 fand in Sofia im Rahmen der Europäischen eSkills-Woche eine Konferenz unter dem Titel „Wie soll die Bildung sein, damit das Business konkurrenzfähig ist?“ statt. An der Konferenz haben Vertreter aller Bereiche teilgenommen, die vom Thema angesprochen sind. Im Vordergrund stand die Frage, was das Business von der Bildung erwartet und wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. März 2012 fand in Sofia im Rahmen der Europäischen <strong>eSkills-Woche</strong> eine Konferenz unter dem Titel „Wie soll die Bildung sein, damit das Business konkurrenzfähig ist?“ statt. An der Konferenz haben Vertreter aller Bereiche teilgenommen, die vom Thema angesprochen sind. Im Vordergrund stand die Frage, was das Business von der Bildung erwartet und wie diese Erwartungen Teil des Bildungsprogramms der Hochschulen werden können.</p>
<h2>Die Ausgangslage</h2>
<p>Wie sehen die Fakten aus? Vom Standpunkt des Business aus sieht es folgendermaßen aus: Das Business in Bulgarien sucht hochqualifiziertes Personal, das seinen Bedürfnissen entsprechen sollte. Das stellt sich jedoch als problematisch heraus. Entweder finden Unternehmen das gesuchte Personal nicht oder sie sind mit der Vorbereitung der Bewerber nicht zufrieden. Manche Unternehmen machen Kompromisse und verfügen dann über ein nicht genügend qualifiziertes Personal, das zu ihrer Prosperität und Entwicklung nicht beitragen kann. Andere investieren Geld und Zeit in das eingestellte Personal, um die Leere zu füllen, die die Hochschulbildung gelassen hat.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Barrikade befindet sich die <strong>Hochschulbildung</strong>. Diese ihrerseits ist unzufrieden mit der Tatsache, dass der Geschäftssektor ihr nicht klar und deutlich Bescheid gibt, was für Personal dieser braucht bzw. in fünf Jahren brauchen wird, damit diese Hochschulfächer und –programme so verändern und anpassen kann, dass der Geschäftssektor letzten Endes zufrieden ist. Dazu kommt noch die Passivität der Hochschulen, die sich darin äußert, dass sich diese nur auf Staatssubventionen verlassen und sich nicht die Mühe geben, Finanzierung aus zusätzlichen Quellen zu suchen. Stattdessen versuchen sie eine bestimmte Anzahl an Studenten zu erreichen, auf die die Höhe der Staatssubventionen angewiesen ist. Infolgedessen beobachtet man in Bulgarien heute eine „Bildungsherstellung“ am Fließband nach dem Motto Quantität auf Kosten der Qualität.</p>
<h2>Problemdarlegung</h2>
<p>Auf der Konferenz wurde das aktualisierte Rating-System der Hochschulen in Bulgarien vorgestellt. Dieses System bietet aktuellste Daten – kategorisiert nach Berufsfeldern und Fachrichtungen &#8211; über jede einzelne Hochschule in Bulgarien: von Bewertung von Lernumgebung und –programm über Qualität der Forschung bis hin zur Berufsrealisierung der Absolventen nach Studiengängen und Fachrichtungen. Auf der Grundlage dieser Daten kann das Business eine klare Aussage machen und die Punkte aufzeigen, die in der Hochschulbildung zu „korrigieren“ sind, damit seine Bedürfnisse befriedigt werden. Die veröffentlichten Daten bieten unter anderem die Möglichkeit zur direkten Kommunikation zwischen Geschäftssektor und Hochschulen. Somit könnte sich die Hochschulbildung nicht mehr einzig auf den Staat verlassen, sondern aktiver auf den Geschäftssektor schauen. Dieser könnte seinerseits zu einem aktiven Teilnehmer im Prozess der „Personalerschaffung“ werden, anstatt nur passiv von der Seite zu zugucken und sich über das Endergebnis zu beschweren.</p>
<h2>Problemlösung: Was zu tun ist</h2>
<p>Eins steht fest: Business und Bildung sollten sich näher kommen, anstatt weit weg voneinander zu stehen und böse aufeinander zu gucken. Sie sollten sich die Hand schütteln und die Bedeutung des Wortes teamwork (‘Zusammenarbeit’) besser kennen lernen. Ansonsten fehlt es an praktischen Lösungsvorschlägen – Gott sei dank! – nicht. Diese sollten jedoch nicht im Bereich des Imaginären bleiben, sondern Umsetzung finden. Hier wird nur kurz auf einige davon eingegangen.</p>
<p>Ein vernünftiger Vorschlag scheint der Wechsel des Management-Modells an Hochschulen zu sein. Dies bedeutet an erster Stelle, dass das akademische Management von dem Finanzmanagement getrennt wird. (Momentan ist es so, dass alle Entscheidungen vom Rektor bzw. von Akademikern, die am Hochschulrat teilnehmen, getroffen werden.) Im Rahmen des Finanzmanagements sollte es dann Menschen geben, deren Hauptbeschäftigung die Kontaktaufnahme bzw. Kontakthaltung zum Geschäftssektor ist.</p>
<p>Der zweite Vorschlag bezieht sich auf das Bildungssystem in Bulgarien generell. Das Bildungssystem sollte so verändert werden, dass es kritisch denkende, analysierende und flexible Menschen erschafft, die über die so genannten soft-skills verfügen – das heißt, Menschen, die über eine Grundlage, ein Grundrüstzeug von theoretischem Wissen und praktischen Fähigkeiten verfügen, die ihnen erlauben würden, auf dem sich schnell verändernden Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Modell, das zur Zeit im bulgarischen Bildungssystem herrscht, charakterisiert sich eher durch jede Menge enzyklopädischer Fakten, die sich Schüler und Studenten merken und auswendig können müssen, wobei das analytische Denken eher im Hintergrund steht. Stattdessen sollte Lernenden die Fähigkeit beigebracht werden zu argumentieren, kritisch zu denken und Probleme zu analysieren.</p>
<div id="attachment_627" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2012/04/city-university-bulgaria.jpg"><img class="size-medium wp-image-627 " title="city-university-bulgaria" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2012/04/city-university-bulgaria-300x225.jpg" alt="Auch die City University of Seattle ist in Bulgarien vertreten" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Unis gibt es viele: Auch die City University of Seattle ist in Bulgarien vertreten</p></div>
<p>Ein weiterer Verbesserungsvorschlag bezieht sich auf die berufliche Bildung. Der Eingriff sollte hier von zwei Seiten kommen – einerseits vom Bildungsministerium, andererseits vom Geschäftssektor. Das Business sollte klar stellen, was für Personal gebraucht wird. Dabei muss vor allem die Frage geklärt werden, über welche Fähigkeiten und welches Wissen Berufseinsteiger verfügen müssen, um eingestellt zu werden. Das Bildungsministerium sollte dann – in Zusammenarbeit mit dem Geschäftssektor – die Lehrprogramme und –gänge so verändern, dass diese den schon geklärten Bedürfnissen von Unternehmen und Firmen entsprechen.</p>
<h2>So einfach ist das!</h2>
<p>Einfach ist es erst dann nicht, wenn die Betroffenen in dieser Situation aufeinander nicht zuhören, Zusammenarbeit als Schlüsselelement bei Problemlösungen ablehnen und kein Interesse an den eigenen Problemen zeigen. Denn sowohl Bildung als auch Business müssen endlich anerkennen, dass die aktuelle Situation ihnen selber schadet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Arbeitszeit: Deutsche Arbeitnehmer arbeiten wieder länger</title>
		<link>http://blog.balkaninvest.eu/arbeitszeit-deutsche-arbeitnehmer-arbeiten-wieder-langer/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 11:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Spitznagel]]></category>
		<category><![CDATA[Ines Zapf]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kurzarbeit ist in Deutschland, nachdem sie in den Krisenjahren 2008/9 reichlich Anwendung fand, praktisch wieder verschwunden. Im vergangenen Jahr 2011 stieg die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der deutschen Arbeitnehmer um 0,5 Prozent, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Somit ist das Vorkrisenniveau fast wieder erreicht. Zum Anstieg trugen insbesondere der Rückgang der Kurzarbeit, längere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kurzarbeit ist in Deutschland, nachdem sie in den Krisenjahren 2008/9 reichlich Anwendung fand, praktisch wieder verschwunden. Im vergangenen Jahr 2011 stieg die <strong>durchschnittliche Jahresarbeitszeit der deutschen Arbeitnehmer</strong> um 0,5 Prozent, berichtet das <a title="IAB" href="http://www.iab.de/">Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)</a>. Somit ist das Vorkrisenniveau fast wieder erreicht.</p>
<p>Zum Anstieg trugen insbesondere der Rückgang der Kurzarbeit, längere betriebsübliche Arbeitszeiten, mehr Überstunden sowie der Aufbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten bei. Laut dem der Bundesagentur für Arbeit angegliederten IAB sind die Arbeitszeitpolster derzeit wieder gut gefüllt.</p>
<div id="attachment_617" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2012/03/arbeitszeiten.jpg"><img class="size-medium wp-image-617" title="arbeitszeiten" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2012/03/arbeitszeiten-300x212.jpg" alt="Arbeitszeiten" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Arbeitszeiten in Deutschland nehmen zu</p></div>
<p>Die vollzeit- und teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer leisteten in 2011 durchschnittlich 1.330 Arbeitsstunden – eine Zunahme von sieben Stunden oder 0,5 Prozent verglichen mit 2010. Die gerade bei größeren Unternehmen beliebten Arbeitszeitkonten wuchsen im Verlauf des Jahres 2011 um 3,6 Stunden je Arbeitnehmer an. Etwas zugenommen haben auch die bezahlten Überstunden. Je Arbeitnehmer wurden knapp zwei Stunden mehr gearbeitet als im Jahr 2010.</p>
<p>&#8220;Damit sind die zur Stabilisierung der Beschäftigung während der Krise reduzierten Arbeitszeitpolster nahezu wieder voll aufgebaut. Das wirtschaftliche Wachstum wurde 2011 im Wesentlichen durch die Zunahme der Beschäftigung um 1,3 Prozent und durch Produktivitätssteigerungen in gleicher Höhe realisiert“, erklären die IAB-Arbeitsmarktforscher Eugen Spitznagel und Ines Zapf.</p>
<p>Im Jahresmittel 2011 lag die Zahl der Kurzarbeiter noch bei rund 150.000. Im Vorjahr 2010 lag der Stand noch bei einer halben Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von diesem Mittel Gebrauch machten. Je Kurzarbeiter fielen im Schnitt knapp 40 Prozent der normalen Arbeitszeit aus. <a title="Kurzarbeit Rekordstand" href="http://www.vermittlungsgutschein.info/kurzarbeit-jeder-siebte-mann-ist-betroffen.html">Mitte 2009 erreichte die Kurzarbeit mit 1,4 Millionen Kurzarbeitern einen Rekordstand.</a></p>
<p>Die normale Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten belief sich 2012 auf 38,07 Stunden und blieb damit relativ konstant. Dagegen konnten mehr Krankenstände verzeichnet werden &#8211; 3,8 Prozent betrug der Wert im Jahr 2011, nachdem die Arbeitnehmer im Vorjahr mit 3,6 Prozent etwas gesünder waren. Kalenderbedingt standen den Betrieben außerdem 1,3 Arbeitstage weniger zur Verfügung, da mehr Arbeitszeit durch Feiertage ausgefallen ist als im Vorjahr, anderenfalls wäre die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitsstunden also noch größer ausgefallen.</p>
<p>Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist im Jahr 2011 um knapp 100.000 (+ 0,7 Prozent) gestiegen. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten hat erneut kräftig zugenommen, um 400.000 (+1,7 Prozent). Die Teilzeitquote ist somit um 0,2 Prozentpunkte gesunken und beträgt jetzt 34,5 Prozent.</p>
<p>Die <strong>Personalberatung Balkaninvest.eu eood Bulgarien</strong> sieht diesen Trend als eine Herausforderung: Der Bedarf an qualifiziertem Personal kann in <strong>Deutschland</strong> immer schwerer gedeckt werden. Der Ausbildungsstand der bulgarischen Fachkräfte ist hoch, deutsche Sprachkenntnisse sind in vielen Fällen vorhanden. Wenn Sie als Arbeitgeber mehr über die Möglichkeit erfahren möchten, Vakanzen in Deutschland durch <a title="Personal aus Bulgarien" href="http://blog.balkaninvest.eu/personalberatung/">Personal aus Bulgarien</a> zu decken, freuen wir uns über Ihre Anfrage.</p>
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		<title>Niedrige Arbeitlosigkeit in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist esoffiziell: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist 2011 auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Der deutsche Arbeitsmarkt hat 2011 zum großen Teil die Bedeutung des Worts Krise vergessen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) vermeldete, dass 2.976.000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt im vergangenen Jahr (2011) registriert worden seien. Diese Zahl liegt 263.000 unter dem Durchschnitt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist esoffiziell: Die <strong>Arbeitslosigkeit in Deutschland</strong> ist 2011 auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Der deutsche Arbeitsmarkt hat 2011 zum großen Teil die Bedeutung des Worts Krise vergessen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) vermeldete, dass 2.976.000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt im vergangenen Jahr (2011) registriert worden seien. Diese Zahl liegt 263.000 unter dem Durchschnitt für 2010.</p>
<p>Die kritischste Periode im Jahr 2011 waren die Monate Januar und Februar, als die Arbeitslosenquote 7,9% betrug. Im März und April ist diese Prozentzahl zwar leicht gesunken, die Anzahl der Arbeitslosen in absoluten Zahlen blieb aber über 3 Mio. Im Mai wurde zum ersten Mal diese Grenze überschritten. Seitdem nimmt die Arbeitslosenquote fortschreitend ab bis diese im Dezember 6,6% betrug. Aus einem Monatsvergleich wird ersichtlich, dass 231.000 Menschen weniger im Dezember 2011 arbeitslos waren als im Dezember des vorigen Jahres.</p>
<h2>Aktuell geringe saisonale Arbeitslosigkeit</h2>
<p>Auch der für die Winterzeit typische Anstieg der Arbeitslosenquote fiel 2011 geringer aus als im Vorjahr. Diese ist im Dezember im Vergleich zum November um nur 0,2 Prozentpunkte (in absoluten Zahlen: 67.000) zugenommen. Diese Zunahme wird von Experten allerdings als normal empfunden, da es in der Winterzeit weniger Jobs auf dem Bau, in der Landwirtschaft sowie in Gärtnereien und in der Gastronomie gibt.</p>
<div id="attachment_457" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/05/Frank-Juergen-Weise.jpg"><img class="size-medium wp-image-457" title="Frank-Juergen-Weise" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/05/Frank-Juergen-Weise-212x300.jpg" alt="Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender der deutschen Bundesagentur für Arbeit (Foto:BA)" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender der deutschen Bundesagentur für Arbeit (Foto. BA)</p></div>
<p><a title="Bundesagentur für Arbeit" href="http://www.arbeitsagentur.de/">Die Bundesagentur für Arbeit</a> kann demnach auf ein gutes Jahr zurückblicken. Dies kann auch BA-Chef Frank-Jürgen Weise bestätigen:</p>
<blockquote><p>Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken, Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind hingegen kräftig gewachsen, und die Nachfrage nach Arbeitskräften war das ganze Jahr über sehr hoch.</p></blockquote>
<p>Wie beständig der deutsche Arbeitsmarkt trotz der Wirtschaftskrise war, zeigten auch Angaben des Statistischen Bundesamts. Der Statistik nach gab es 2011 in Deutschland so viele freie Stellen wie nie seit der Wiedervereinigung 1990.</p>
<p>So optimistisch diese Daten auch klingen mögen – man sollte die Tatsache beachten, dass die Statistik nicht selten beschönigend ist. So werden etwa <a title="Ein Euro Jobber" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgelegenheit_mit_Mehraufwandsentsch%C3%A4digung">Ein-Euro-Jobber</a> und Mini-Jobber zu der Gruppe der Erwerbstätigen gezählt, obwohl sie von ihrem Monatsverdienst nicht leben können und dementsprechend auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind.</p>
<p>Trotzdem kann sich Deutschland freuen! Experten sagen einen weiteren Anstieg der Erwerbstätigenzahlen im nächsten Jahr voraus. Das Plus dürfte 2012 zwar geringer ausfallen als im Jahr 2011, dafür sind die Arbeitsmarktexperten aber fest davon überzeugt, dass es weiter aufwärts gehen wird. Der Bedarf an Personal aus Osteuropa dürfte folglich auch weiter zunehmen.</p>
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		<title>Offene Stellen &#8211; es gibt wieder Arbeit in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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		<description><![CDATA[Im November hat der Stellenindex BA-X der deutschen Bundesagentur für Arbeit ein neues Allzeithoch erreicht. Auch wenn sich die Nachfrage nach Arbeitskräften über alle Branchen verteilt, so gibt es doch einige Bereiche, in denen es den Firmen besonders schwierig fällt, Personal zu finden. Dazu haben wir eine Infografik mit den Top10 der offenen Stellen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November hat der Stellenindex BA-X der <a title="Bundesagentur für Arbeit" href="http://www.arbeitsagentur.de/">deutschen Bundesagentur für Arbeit</a> ein neues Allzeithoch erreicht. Auch wenn sich die Nachfrage nach Arbeitskräften über alle Branchen verteilt, so gibt es doch einige Bereiche, in denen es den Firmen besonders schwierig fällt, Personal zu finden. Dazu haben wir eine Infografik mit den Top10 der offenen Stellen im Monat November erstellt:</p>
<div id="attachment_600" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/12/offene-stellen-deutschland.jpg"><img class="size-medium wp-image-600" title="offene-stellen-deutschland" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/12/offene-stellen-deutschland-300x225.jpg" alt="Offene Stellen in Deutschland" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Offene Stellen in Deutschland (November 2011)</p></div>
<p>Der stark vom anziehenden Exportgeschäft profitierende <strong>Maschinenbau</strong> hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass <strong>Berufe in der Metallerzeugung und -bearbeitung</strong> die klare Nummer eins unter den offenen Stellen einnehmen. Auch die <strong>Logistikbranche</strong> dürfte durch den Handelsboom einen hohen Bedarf an Arbeitskräften haben &#8211; so lässt sich Platz zwei bei den offenen Stellen in Deutschland erklären. Mechatronik, Energie- und Elektroberufe können ebenfalls zu einem großen Teil den exportorientierten Branchen Maschinenbau und Fahrzeugbau zugerechnet werden.</p>
<h2>Mehr als genug Arbeit in Deutschland</h2>
<p>Fazit: Es gibt noch <a title="Arbeit in Deutschland" href="http://www.balkaninvest.eu/">Arbeit in Deutschland</a> &#8211; und zwar so viel, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der <a title="Stellenindex BA-X" href="http://www.vermittlungsgutschein.info/arbeitskraftenachfrage-ba-x-erreicht-rekordstand.html">Stellenindex BA-X</a> hat zumindest einen neuen Allzeithöchststand erreicht. Und auch die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Kein Wunder, dass immer mehr deutsche Unternehmen auf die Suche nach Arbeitskräften in Osteuropa gehen.</p>
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		<title>Finanzminister Djankov gab deutschem Handelsblatt Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier eine Zusammenfassung des interessanten Interviews, dass der bulgarische Finanzminister Simeon Djankov dem deutschen Handelsblatt gegeben hat &#8211; erschienen am 02.11.2011. Hier das Originalinterview mit Djankov. &#160; Die Finanzkrise ist überstanden, aber noch nicht ganz In diesem Jahr hat sich die finanzielle Situation in Bulgarien stabilisiert, so die Meinung des bulgarischen Finanzministers Simeon Djankov. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine Zusammenfassung des interessanten Interviews, dass der bulgarische Finanzminister Simeon Djankov dem deutschen Handelsblatt gegeben hat &#8211; erschienen am 02.11.2011. <a title="Interview Djankov" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/der-handel-mit-griechenland-ist-eingebrochen/5791718.html">Hier das Originalinterview mit Djankov.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Finanzkrise ist überstanden, aber noch nicht ganz</h2>
<p>In diesem Jahr hat sich die finanzielle Situation in Bulgarien stabilisiert, so die Meinung des bulgarischen Finanzministers Simeon Djankov. Ein deutlicher Aufwärtstrend beim Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen sei zu beobachten. Jedoch verschlechtern schwache Konjunkturaussichten in den westeuropäischen Ländern die Wachstumsprognosen für das kommende Jahr &#8211; von 4,1 % auf 2,9 %. Der bulgarische Handel geht zu 60 % in die EU, davon allein 50% nach Deutschland. Das soziale Wachstum des Landes müsse unter solchen Umständen unweigerlich Rückschläge erleiden. Die Regierung habe sich aber seiner sozialen Verantwortung gestellt, und in diesem Jahr den Mindestlohn mit 15% auf 135 Euro angehoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Bulgarien ist Europas Musterschüler beim Sparen</h2>
<p>Beim Sparen hat sich Bulgarien an die Spitze der EU gestellt. Im Hinblick auf die andauernde Finanzkrise betrachte die Regierung strikte Fiskaldisziplin mit einem Haushaltsdefizit von höchstens 2% als eine notwendige Maßnahme, um der Gefahr der Staatsüberschuldung ein Riegel vorzuschieben. An einer solchen Finanzpolitik könnten sich sogar Frankreich und Deutschland ein Beispiel nehmen. Nach Minister Djankovs Ansicht sollten wachstumsankurbelnde Konjunkturprogramme vor allem durch höhere Steuereinnahmen finanziert werden. Diese werden sich durch ein sich abzeichnendes Wirtschaftswachstum einerseits und durch effektivere Steuereintreibung anderseits ergeben. Eine Erhöhung der Effektivität der bulgarischen Zollbehörde, die einen Personalabbau in Höhe von 30 Prozent beinhaltet, sei jetzt schon Fakt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2> Eurobeitritt. Ja. Nein. Vielleicht</h2>
<p>Beitritt zum Euro ja, aber nicht um jeden Preis: Das ist die Position der jetzigen bulgarischen Regierung. Die Aufnahmekriterien aus Maastricht erfülle Bulgarien jetzt schon in zwei aufeinander folgenden Jahren. Doch die frühere Devise „her mit dem Euro und den niedrigen Zinsen, so schnell es geht“ hat sich nun grundlegend geändert. Für den Vizepremier gibt es für diesen Paradigmenwechsel zwei Gründe.</p>
<p>Zum einen stört sich die bulgarische Politik an den ständigen Änderungen bei den Aufnahmekriterien. Zum anderen ist aus bulgarischer Sicht die geplante Steuerharmonisierung für den Euroraum nicht akzeptabel. Dadurch entstünden für die schwächeren Volkswirtschaften Osteuropas beträchtliche Wettbewerbsnachteile. Die Devise lautet also nun: „Schauen wir mal was kommt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der schwierige Nachbar</h2>
<p>Die Griechenlandkrise trifft Bulgarien hart aus zwei Richtungen. Erstens, ist der gesamte Handel mit dem südlichen Nachbar zusammengebrochen. Zweitens, sind die beim Volk unbeliebten Sparmaßnahmen der Regierung sehr schwer vermittelbar im Hinblick auf die stetig anwachsenden Rettungspakete für Griechenland. Djankov kann der Griechenlandkrise aber auch Positives abgewinnen. Bulgarien entdecke nun notgedrungen neue Märkte im Osten (Ukraine, Russland), und griechische Unternehmen würden verstärkt ihren Sitz nach Bulgarien verlegen – schon 2000 Firmen in diesem Jahr. Darüber hinaus wird Bulgarien durch die Ratingabstufung der Euro-Peripherieländer wie Irland, Portugal etc. attraktiver für internationale Investmentfonds.</p>
<p><em>Ende der Zusammenfassung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier noch ein kurzes <strong>Profil</strong> des jungen und sehr einflußreichen bulgarischen Politikers:</p>
<div id="attachment_587" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/11/Simeon_Djankov.jpg"><img class="size-medium wp-image-587" title="Simeon_Djankov" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/11/Simeon_Djankov-245x300.jpg" alt="Simeon Djankov" width="245" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Simeon Djankovwährend des jährlichen Treffens der &quot;New Champions&quot; in Tianjin, China, September 13, 2010. Quelle: World Economic Forum (www.weforum.org)/Qilai Shen</p></div>
<p>Steckbrief <strong>Simeon Djankov</strong>: geboren am 13.06.1970. Studiert und promoviert an der Mitchigan University im Fach Internationale Handels- und Finanzbeziehungen. Arbeitete von 1995 bis 2009 für die Weltbank als Chefökonom im Finanzressort, sein Spezialgebiet waren krisengefährdete Länder. Djankov schrieb als Autor und Analyst für die auflagenstärkste Druckausgabe der Weltbank, den „Doing Business Report“, sowie für zahlreiche führende Finanz- und Wirtschaftszeitschriften. Er leitete außerdem ein ein Forschungsinstitut an der Harvard University. Seit 2009 ist Djankov <strong>Finanzminister und Vizepremier der Republik Bulgarien.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bulgarien: Gehalt und Karrieremöglichkeiten sind wichtigste Kriterien bei der Jobsuche</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[jobs.bg]]></category>
		<category><![CDATA[jobwünsche]]></category>
		<category><![CDATA[karieri.bg]]></category>
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		<description><![CDATA[80 Prozent der Bulgaren würden gerne im Ausland arbeiten. Angesichts der aktuellen ökonomischen Lage in Bulgarien glauben sie dort ein besseres Leben haben zu können. Das zeigt die von der Online-Jobbörse Jobs.bg durchgeführte Studie „Global Talent Mobility 2011“, berichtet das Karriereportal der bulgarischen Wirtschaftszeitung „Capital“ – www.karrieri.bg. Rund 30 000 in ihrem Heimatland lebende Bulgaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>80 Prozent der Bulgaren würden gerne im Ausland arbeiten. Angesichts der aktuellen ökonomischen Lage in Bulgarien glauben sie dort ein besseres Leben haben zu können. Das zeigt die von der Online-Jobbörse Jobs.bg durchgeführte Studie „Global Talent Mobility 2011“, berichtet das <a title="karieri.bg" href="http://www.karieri.bg/">Karriereportal der bulgarischen Wirtschaftszeitung „Capital“ – www.karrieri.bg</a>. Rund 30 000 in ihrem Heimatland lebende Bulgaren und 8 000 Emigranten in Führungspositionen nahmen an der Befragung teil.</p>
<p>Für die Teilnehmer der Studie sind hohes Gehalt sowie attraktive Aufstiegsmöglichkeiten wichtige <strong>Kriterien bei der Auswahl des passenden Arbeitgebers</strong>. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Motivation der befragten Personen.</p>
<div id="attachment_579" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/11/jobs-bulgaren.jpg"><img class="size-medium wp-image-579  " title="jobs-bulgaren" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/11/jobs-bulgaren-300x195.jpg" alt="Aktuelle Jobwünsche der Bulgaren. Foto: Scott Maxwell, Flickr.com" width="250" /></a><p class="wp-caption-text">Aktuelle Jobwünsche der Bulgaren. Foto: Scott Maxwell, Flickr.com</p></div>
<p>Die meist präferierten Studiengänge in Bulgarien sind, so die Studie, <strong>Betriebswirtschaftslehre</strong> und <strong>Maschinenbau</strong>. Eine große Prozentzahl der Arbeitnehmer sind aber im <strong>Handel</strong>, <strong>Produktion</strong> und <a title="Bauwesen Bulgarien" href="http://blog.balkaninvest.eu/bessere-zahlen-in-der-baubranche/">Bauwesen</a> tätig. Am attraktivsten sind der Studie zufolge die Positionen im Bereich Management und Beratung. Ähnlich sehen die Ergebnisse auch für die im Ausland beschäftigten Bulgaren aus, die vorzugsweise im Bereich der Informationstechnologien und Produktion tätig sind.</p>
<p>12 Prozent der Bulgaren würden gerne bei Google arbeiten und 10 Prozent bei Hewlett Packard. Jeder fünfte Bulgare, der im Ausland arbeitet, wünscht sich einen Arbeitsplatz beim Energiegiganten Shell.</p>
<p>Wichtige Voraussetzung für eine Entscheidung, ins Ausland zu ziehen, ist der unbefristete Arbeitsvertrag. Auch die gute Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes sowie die Möglichkeit, eine preisgünstige Wohnung zu finden, sind weitere relevante Faktoren.</p>
<p>Die Hälfte der in Bulgarien lebenden Studienteilnehmer bevorzugen ökonomisch entwickelte Länder für ihre eventuelle Emigration. <strong>Deutschland</strong>, <strong>Großbritannien</strong> und die <strong>USA</strong> sind die beliebtesten Zielorte für eine berufliche Verwirklichung. Auf der anderen Seite fokussieren sich Bulgaren, die bereits im Ausland einen Arbeitsplatz haben, überwiegend auf eine internationalen Karriere.</p>
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		<title>Bulgarischer Mittelstand leidet unter Kreditklemme</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 08:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie aktuelle Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat belegen, sind kleine und mittlere Unternehmen in Bulgarien besonders von der internationalen Finanzkrise betroffen. Die Vergabe von Krediten an KMU ist in Bulgarien im Jahr 2010 verglichen mit 2007 deutlich schwieriger geworden. Wurde 2007 nur in 31 von 1000 Fällen ein Kreditantrag durch einen Mittelständler vollständig zurückgewiesen, so ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aktuelle Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat belegen, sind kleine und mittlere Unternehmen in Bulgarien besonders von der <strong>internationalen Finanzkrise</strong> betroffen. Die Vergabe von Krediten an KMU ist in Bulgarien im Jahr 2010 verglichen mit 2007 deutlich schwieriger geworden.</p>
<p>Wurde 2007 nur in 31 von 1000 Fällen ein <strong>Kreditantrag</strong> durch einen Mittelständler vollständig zurückgewiesen, so ist dieser Wert für 2010 auf 355 von 1000 Fällen angestiegen. Mehr als jeder dritte Kreditantrag wird also nicht nur unter besonderen Bedingungen akzeptiert, sondern gänzlich abgelehnt. <span style="text-decoration: underline;">Mit dieser Quote nimmt Bulgarien derzeit den letzten Platz in der gesamten Europäischen Union</span> ein – und liegt noch weit vor den Krisenstaaten <strong>Irland</strong> (266 von 1000) und <strong>Griechenland</strong> (108 von 1000).</p>
<div id="attachment_572" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/10/kreditvergabe-kmu.jpg"><img class="size-medium wp-image-572" title="kreditvergabe-kmu" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/10/kreditvergabe-kmu-300x225.jpg" alt="Problematische Kreditvergabe an bulgarischen Mittelstand" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Problematische Kreditvergabe an bulgarischen Mittelstand</p></div>
<p>Diese Kreditklemme hat auch Auswirkungen auf den bulgarischen Arbeitsmarkt. Firmen, die sich kaum noch mit frischem Kapital versorgen können, sind weniger in der Lage, ihre Belegschaft auszuweiten oder auch nur konstant zu halten. Somit hat diese Entwicklung durchaus auch eine HR-Dimension und massive <strong>Auswirkungen auf den bulgarischen Arbeitsmarkt</strong>, auch wenn es hierzu endlich wieder <a title="positive Meldungen" href="http://blog.balkaninvest.eu/erfreuliche-nachrichten-vom-bulgarischen-arbeitsmarkt/">positive Meldungen</a> gibt. Zum Vergleich: In Deutschland hingegen ist die Kreditvergabepraxis nur geringfügig restriktiver geworden als im Vorkrisenjahr 2007. Weitere Details zu einigen Staaten entnehmen Sie bitte der <strong>Grafik zur Kreditvergabepraxis an KMU</strong>. Für 2011 liegen keine Zahlen vor, die missliche Situation Bulgariens dürfte sich aber nicht verändert haben.</p>
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		<title>Erfreuliche Nachrichten vom bulgarischen Arbeitsmarkt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 09:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosenquote]]></category>
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		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<description><![CDATA[Erneut erfreuliche Nachrichten vom bulgarischen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erwerbslosen ist im August 2011 nur leicht gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen im August betrug 313 772 und damit 1600 weniger als im Juli 2011. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,45 Prozent. Vor allem im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das eine positive Entwicklung. Im August letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut erfreuliche Nachrichten vom bulgarischen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erwerbslosen ist im August 2011 nur leicht gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen im August betrug 313 772 und damit 1600 weniger als im Juli 2011. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,45 Prozent. Vor allem im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das eine positive Entwicklung. Im August letzten Jahres lag die Arbeitslosigkeit bei 9,6 Prozent. Der Grund dieser positiven Tendenz lässt sich in makroökonomischen Faktoren finden. So lag der Leistungsbilanzüberschuss Bulgariens im Juli 2011 bei 641,7 Millionen EU und erreichte damit ein Rekordwert für die letzten 14 Jahre, so die aktuellsten Daten der Bulgarischen Nationalbank (<a title="BNB" href="http://www.bnb.bg/">BNB</a>).</p>
<h2>Positive Entwicklung der bulgarischen Leistungsbilanz</h2>
<p>Der Saldo der Leistungsbilanz stellt eine wichtige ökonomische Größe zur Bewertung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft dar. Hauptursache war die starke Außennachfrage. Der Leistungsbilanzüberschuss Bulgariens betrug im Juli 2010 noch 532,6 Millionen EU. Der starke Anstieg ist der positiven Bilanz im internationalen Tourismus, 497,8 Millionen EU, zu verdanken, die im letzten Jahr wieder einen positiven Wert von 486,4 Millionen EU betrug, d.h. einen Anstieg um 2,3% auf Jahresbasis oder in absoluten Zahlen um 11,2 Millionen EU.</p>
<div id="attachment_561" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/09/exporte-bulgarien-2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-561" title="exporte-bulgarien-2011" src="http://blog.balkaninvest.eu/wp-content/uploads/2011/09/exporte-bulgarien-2011-300x225.jpg" alt="Exporte aus Bulgarien 2011" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Exporte aus Bulgarien 2011</p></div>
<p>Für 2011 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts Bulgariens von 3%. Ab 2012 wird die bulgarische Wirtschaft nach Einschätzung von Experten noch stärker zulegen. Für die Jahre 2012 bis 2016 erwartet der IWF beispielsweise ein jährliches Wachstum zwischen 3,5% und 4,0%.</p>
<p>Für die ersten sieben Monate des Jahres 2011 erhöhten sich die Investitionen im Land um 183,8 Millionen EU. Deutsche Unternehmen gehören zu den wichtigsten Investoren in Bulgarien. Derzeit bauen <strong>Lufthansa Technik</strong> und der Hamburger Kupferproduzent <strong>Aurubis</strong> ihre Tätigkeit aus. Die beiden kanadischen Unternehmen <strong>Dundee</strong> und <strong>EurOmax</strong> planen den Abbau von Gold in Krumovgrad (Süd-Bulgarien) und Breznik (West-Bulgarien).</p>
<p>Ein zunehmend interessanter Standort wird <strong>Bulgarien</strong> für die <strong>Automobil-Zulieferindustrie</strong>. In Lowetsch läuft derzeit der Bau der Fabrikhallen für die Pkw-Montage der chinesischen Automarke <strong>Great Wall</strong>. Unabhängig davon entsteht nordwestlich von Sofia eine Industriezone, die hauptsächlich für chinesische Investoren reserviert sein soll. Noch viel Potenzial gibt es im Bereich der IT-Wirtschaft. Untern den Bulgaren gibt es genau wie untern den Rumänen eine breite Talentbasis an kostengünstigem Personal, das für die Entwicklung von Software qualifiziert ist.</p>
<p>Auch die Daten zum Ausbildungsstellenmarkt lesen sich positiv. Durch Programme finanziert durch die Europäischen Union nahm die Zahl der Ausbildungsstellen im Jahr 2011 zu.</p>
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