Aufschwung auf dem bulgarischen Arbeitsmarkt

Der bulgarische Arbeitsmarkt belebt sich, wenn auch nicht besonders schnell, berichtet die Nationalagentur für Arbeit. Während des laufenden Jahres haben über 178 Tausend Menschen einen neuen Job angefangen. Allein die Anzahl der Arbeitnehmer, die durch ein Beschäftigungsprogramm der Agentur für Arbeit ihren Arbeitsplatz erworben haben, ist im Vergleich mit vorigem Jahr um ungefähr 20 Tausend geklettert.

In den Fillialen der Arbeitsagenturen aller Kreisstädte wurden bereits 35 Psychologen und qualifizierte Manager eingestellt. Ihnen kommt die Rolle zu, den Arbeitssuchenden professionelle Hilfe zu leisten, damit sie ihre psychologische Barriere überwinden und an Selbstbewusstsein gewinnen. Kamelia Nikolova, eine der Psychologen vom Arbeitsamt erklärt: „Die meisten Menschen, die zu uns kommen, sind unsicher und frustriert. Sehr oft haben sie sogar die Hoffnung verloren, wieder einen Job zu finden“.

Die zur Zeit beschäftigten Psychologen und Führungskräfte waren zu Beginn selbst als Arbeitslose registriert. Aus diesem Grund sollten sie als eindeutiger Beweis betrachtet werden, dass die Knappheit an Arbeitsstellen zu überwinden ist, selbstverständlich nicht ohne Motivation und die notwendige Unterstützung. Zu den von Sozialministerium unternommenen Maßnahmen gehört auch das Programm für Aktivierung der Arbeitslosen, dessen Budget für das Jahr 2013 600 Tausend Lewa beträgt.

Für den Arbeitsmarkt bleibt allerdings die Herausforderung ein angemessenes Angebot für qualifizierte Jugendliche zu schaffen. Das ist mit einer langfristigen strategischen Planung verbunden, sowie mit der stärkeren Kooperation zwischen Gesellschaften und Bildungsanstalten. Ein Handlungsschritt in diese Richtung ist das Bildungsministeriumsprogramm für studentische Praktiken, das ein Universität-Business-Netzwerk zu gestalten erstrebt. Inzwischen wurde noch 2012 bekannt gegeben, dass die meist-gesuchten Berufe im kommenden Jahr Buchhalter, Systemadministrator und Handelsvertreter sein werden. Das zeigt die Untersuchung von den Beratungsunternehmen CareerBuilder und Economic Modeling Specialists Intl. (EMSI).

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